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Last update: 29.09.2011
 
Philosophy on Stage
PHILOSOPHY ON STAGE umfasst fünf Werke:
das Logo_Mysterion
LLULL op. 16.1,
das Stationen_Musik-Theater
SOKRATES op. 11,
das Tanz_Musik_Sprach_Werk
anchibasíe op. 17,
die Theater_Oper
KALKÜL op. 18,
das Schatten_Schau_Spiel
OIDIPUS TYRANNOS op. 19.

LLULL
El Misteri del Logos (Ein Logo_Mysterion)
Das Logo•Mysterion LLULL stellt das „Mutterprojekt“ von „Philosophy on Stage“ und „Theology on Stage “ dar, da sich beide Ideen darin vereinigen.


Oidipus Tyrannos
ImageSchatten_Schau_Spiel  (Wayang kulit_Drama)
TODES-DRAMA II
Text: Sophokles
Übersetzung ins Deutsche: Winfrid Koppensteiner
Übersetzung ins Indonesische: Florentinus Soeryanto
Konzept, Komposition und musikalische Dramaturgie: Werner Schulze

op. 19  (06-09.2005)
Dauer: abendfüllend (2 Stunden, 20 Minuten)

Erzähler, Schauspieler, Chor, Puppenspieler, gamelan slendro dan pelog

Uraufführung: 22.09.2005  Wiener Neustadt
6 Aufführungen: Österreich, Indonesien
DVD (Wiener Neustadt 24.09.2005): DEKA®TE

Widmung: Dany

Verknüpfung der Kulturkreise: javanisches Schattentheater begegnet griechischer Tragödie. Die 2007 in Indonesien realisierte Aufführungsform stellt ein „Wandlungstheater“ dar, das als Schatten•Drama beginnt und als Theater im europäischen Sinn endet.

Die Aufführung entstammt der Zusammenarbeit von Wayang Kulit unter Dalang Ki Kasidi Hadiprayitno mit originalem griechischen Chor und Gamelanmusik, komponiert, arrangiert und dirigiert von Werner Schulze. Diese transkontinentale, transkulturelle und überzeitliche Frucht der Zusammenarbeit brachte eine Aufführung, die überaus wichtig ist, um den multikulturellen dramatischen Dialog zu fördern. […] Für Yogyakartas Zuschauer präsentiert dieser „Oedipus Tyrannos“ eine neue Facette: mystische Atmosphäre und Originalität vom Chor DITHYRAMBOS in originaler Sprache. Sehr interessant! Obwohl ich Griechisch nicht verstehe, fühle ich die poetische Kraft durch den deutlichen Rhythmus und Klang der Sprache. […] Die wichtigste Lehre dieser Aufführung: Wayang, Gamelan, Theater, Chor verschmelzen nicht in einem ’melting pot’ wie ein Brei, sondern die einzelnen Kulturelemente behalten ihre eigene Identität und Originalität.
Professor Bakdi Soemanto, Universitas Gajah Mada, Yogyakarta/Indonesien, August 2007
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Kalkül

ImageTheater_Oper  über Macht und Intrigen in der Wissenschaft
3 Akte und ein Epilog.  Pause nach dem 2. Akt

Text: Carl Djerassi
Deutsche Bühnenfassung: Isabella Gregor
Treue Begleitung während der Entstehung des Werkes: Ingrid

op. 18  (07.2004 – 03.2005)
Dauer: abendfüllend (2 Stunden, 10 Minuten)

Sopran, Alt, Tenor, Bass, 3 Schauspieler, Instrumentalensemble (0.1.1*.1 - 0.1.1.0 - Klav/Cembalo - 2.1.1.1; alle auch Schauspieler)
Uraufführung: 05.05.2005  Zürich
4 Aufführungen

DVD (Zürich 08.05.2005, The New Filmgeneration)
Verlag: LOGOS edition 11,  Wien 2005

Ein Kammer_Musiktheater (Kammermusik_Theater) mit Darstellungsmöglichkeiten von halb-szenischer Leseaufführung bis zur voll-szenischen Theater_Oper. Thema: Macht und Intrigen in der Welt der Wissenschaft, gezeigt am berühmten Prioritätsstreit zwischen Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz bezüglich der Ersturheberschaft des calculus differentialis und über die in diesem Streit sich offenbarenden menschlichen Schwächen.


Schulzes Musik nimmt die Zweiteilung von Rahmen- und Binnenhandlung auf. Die Dialoge der beiden Dramatiker sind in einen an Händel gemahnenden Barockgestus eingehüllt. Die Musik der Binnenszenen dagegen atmet den Geist der neuen Musik; sie ist sehr rational geprägt und besitzt dennoch eine sinnliche Ausstrahlung. Das liegt an ihrer Wortbezogenheit, ihrer rhythmischen Prägnanz, den leitmotivisch vorkommenden Melodien, den ohrenfälligen Zuordnungen zwischen Instrumenten und Figuren sowie gelegentlichen Zitaten.
Neue Zürcher Zeitung,  7. Mai 2005

Die kurz gefassten Dialoge mit Rückblenden gewinnen Farbe und Kontur durch die Musik. Diese klingt manchmal „echt“ pseudobarock, dann wieder modern, köstlich zitatenreich (manchmal etwas plakativ), rhythmisch pointiert und textbezogen. ... Reizvoll ist der oftmalige, fließende Übergang vom Sprechen in Sprechgesang und Kantilenen und umgekehrt.
Niederösterreichische Nachrichten,  15. Mai 2005

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Anchibasíe
ImageTanz_Musik_Sprach_Werk 
nach Fragmenten von Heraklit und Empedokles

Text•Komposition: Werner Schulze
Bühnen•Bilder: Konrad Götz

op. 17  (2003/04)
Dauer: abendfüllend (1 Stunde, 15 Minuten)

2 Tänzer, 2 Sänger, Sprech-Chor (mit Bewegungsabläufen), Instrumentalensemble (6 Spieler)

Uraufführung: 03.06.2004  Wiener Neustadt
5 Aufführungen: Österreich, Griechenland

DVD (Wiener Neustadt 06.06.2004, Filmakademie Wien): LOGOS edition 10

Widmung: Heraklit zum Gruß

Mythos und Logos sind noch ungetrennt  -
Metaphysik schwingt im Umkreis der Poesie  -
Bilder der Sprache fließen in die Musik der Bewegung

The Breathing of Sound.  Als Proto-Dramatikon die Begegnung von zeitgenössischer tanztheatralischer Darstellung mit Texten aus der Ursprungszeit abendländischen Denkens.

Weiterführung unter dem Namen yaklaşim möglich.


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Sokrates
SokratesStationen_Musik_Theater
TODES-DRAMA I

Text (Altgriechisch und Deutsch): Werner Schulze
Übersetzung (Neugriechisch): Leonidas Mastrogiannis, Maria Sourtzi
Treue Begleitung während der Entstehung des Werkes: Ingrid

op. 11  (2001/02)
Dauer: abendfüllend (2 Stunden)

Schauspieler, Sänger, Sprech-Chor, Instrumentalensemble
(1*.1*.0.0 – 0.0.1.0 – 1 – 1.1.1.1)

Uraufführung: 15.05.2003  Wiener Neustadt
3 Aufführungen
DVD (Wiener Neustadt 16.05.2003, Filmakademie Wien): LOGOS edition 09
Verlag: LOGOS edition 09,  Wien 2003

Der Tod des Sokrates als Thema eines dokumentarischen Musiktheaters. Sprache (Solo, Chor)  -  Mehrsprachigkeit (sukzessiv, simultan)  -  Gesang (Solo, Chor).

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