|
|
 |
Philosophy on Stage PHILOSOPHY ON STAGE umfasst fünf Werke: das Logo_Mysterion LLULL op. 16.1, das Stationen_Musik-Theater SOKRATES op. 11, das Tanz_Musik_Sprach_Werk anchibasíe op. 17, die Theater_Oper KALKÜL op. 18, das Schatten_Schau_Spiel OIDIPUS TYRANNOS op. 19.
LLULL El Misteri del Logos (Ein Logo_Mysterion) Das Logo•Mysterion LLULL stellt das „Mutterprojekt“ von „Philosophy on Stage“ und „Theology on Stage “ dar, da sich beide Ideen darin vereinigen.
|
Schatten_Schau_Spiel (Wayang kulit_Drama) TODES-DRAMA II Text: Sophokles Übersetzung ins Deutsche: Winfrid Koppensteiner Übersetzung ins Indonesische: Florentinus Soeryanto Konzept, Komposition und musikalische Dramaturgie: Werner Schulze
op. 19 (06-09.2005) Dauer: abendfüllend (2 Stunden, 20 Minuten)
Erzähler, Schauspieler, Chor, Puppenspieler, gamelan slendro dan pelog
Uraufführung: 22.09.2005 Wiener Neustadt 6 Aufführungen: Österreich, Indonesien DVD (Wiener Neustadt 24.09.2005): DEKA®TE
Widmung: Dany
Verknüpfung der Kulturkreise: javanisches Schattentheater begegnet griechischer Tragödie. Die 2007 in Indonesien realisierte Aufführungsform stellt ein „Wandlungstheater“ dar, das als Schatten•Drama beginnt und als Theater im europäischen Sinn endet.
Die Aufführung entstammt der Zusammenarbeit von Wayang Kulit unter Dalang Ki Kasidi Hadiprayitno mit originalem griechischen Chor und Gamelanmusik, komponiert, arrangiert und dirigiert von Werner Schulze. Diese transkontinentale, transkulturelle und überzeitliche Frucht der Zusammenarbeit brachte eine Aufführung, die überaus wichtig ist, um den multikulturellen dramatischen Dialog zu fördern. […] Für Yogyakartas Zuschauer präsentiert dieser „Oedipus Tyrannos“ eine neue Facette: mystische Atmosphäre und Originalität vom Chor DITHYRAMBOS in originaler Sprache. Sehr interessant! Obwohl ich Griechisch nicht verstehe, fühle ich die poetische Kraft durch den deutlichen Rhythmus und Klang der Sprache. […] Die wichtigste Lehre dieser Aufführung: Wayang, Gamelan, Theater, Chor verschmelzen nicht in einem ’melting pot’ wie ein Brei, sondern die einzelnen Kulturelemente behalten ihre eigene Identität und Originalität. Professor Bakdi Soemanto, Universitas Gajah Mada, Yogyakarta/Indonesien, August 2007 |
|
mehr »
|
|
|
Theater_Oper über Macht und Intrigen in der Wissenschaft 3 Akte und ein Epilog. Pause nach dem 2. Akt
Text: Carl Djerassi Deutsche Bühnenfassung: Isabella Gregor Treue Begleitung während der Entstehung des Werkes: Ingrid
op. 18 (07.2004 – 03.2005) Dauer: abendfüllend (2 Stunden, 10 Minuten)
Sopran, Alt, Tenor, Bass, 3 Schauspieler, Instrumentalensemble (0.1.1*.1 - 0.1.1.0 - Klav/Cembalo - 2.1.1.1; alle auch Schauspieler) Uraufführung: 05.05.2005 Zürich 4 Aufführungen
DVD (Zürich 08.05.2005, The New Filmgeneration) Verlag: LOGOS edition 11, Wien 2005 Ein Kammer_Musiktheater (Kammermusik_Theater) mit Darstellungsmöglichkeiten von halb-szenischer Leseaufführung bis zur voll-szenischen Theater_Oper. Thema: Macht und Intrigen in der Welt der Wissenschaft, gezeigt am berühmten Prioritätsstreit zwischen Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz bezüglich der Ersturheberschaft des calculus differentialis und über die in diesem Streit sich offenbarenden menschlichen Schwächen. Schulzes Musik nimmt die Zweiteilung von Rahmen- und Binnenhandlung auf. Die Dialoge der beiden Dramatiker sind in einen an Händel gemahnenden Barockgestus eingehüllt. Die Musik der Binnenszenen dagegen atmet den Geist der neuen Musik; sie ist sehr rational geprägt und besitzt dennoch eine sinnliche Ausstrahlung. Das liegt an ihrer Wortbezogenheit, ihrer rhythmischen Prägnanz, den leitmotivisch vorkommenden Melodien, den ohrenfälligen Zuordnungen zwischen Instrumenten und Figuren sowie gelegentlichen Zitaten. Neue Zürcher Zeitung, 7. Mai 2005
Die kurz gefassten Dialoge mit Rückblenden gewinnen Farbe und Kontur durch die Musik. Diese klingt manchmal „echt“ pseudobarock, dann wieder modern, köstlich zitatenreich (manchmal etwas plakativ), rhythmisch pointiert und textbezogen. ... Reizvoll ist der oftmalige, fließende Übergang vom Sprechen in Sprechgesang und Kantilenen und umgekehrt. Niederösterreichische Nachrichten, 15. Mai 2005
|
|
mehr »
|
|
Tanz_Musik_Sprach_Werk nach Fragmenten von Heraklit und Empedokles
Text•Komposition: Werner Schulze Bühnen•Bilder: Konrad Götz
op. 17 (2003/04) Dauer: abendfüllend (1 Stunde, 15 Minuten)
2 Tänzer, 2 Sänger, Sprech-Chor (mit Bewegungsabläufen), Instrumentalensemble (6 Spieler)
Uraufführung: 03.06.2004 Wiener Neustadt 5 Aufführungen: Österreich, Griechenland
DVD (Wiener Neustadt 06.06.2004, Filmakademie Wien): LOGOS edition 10
Widmung: Heraklit zum Gruß
Mythos und Logos sind noch ungetrennt - Metaphysik schwingt im Umkreis der Poesie - Bilder der Sprache fließen in die Musik der Bewegung
The Breathing of Sound. Als Proto-Dramatikon die Begegnung von zeitgenössischer tanztheatralischer Darstellung mit Texten aus der Ursprungszeit abendländischen Denkens.
Weiterführung unter dem Namen yaklaşim möglich.
zum Video » |
|
mehr »
|
|
Stationen_Musik_Theater TODES-DRAMA I
Text (Altgriechisch und Deutsch): Werner Schulze Übersetzung (Neugriechisch): Leonidas Mastrogiannis, Maria Sourtzi Treue Begleitung während der Entstehung des Werkes: Ingrid
op. 11 (2001/02) Dauer: abendfüllend (2 Stunden)
Schauspieler, Sänger, Sprech-Chor, Instrumentalensemble (1*.1*.0.0 – 0.0.1.0 – 1 – 1.1.1.1)
Uraufführung: 15.05.2003 Wiener Neustadt 3 Aufführungen DVD (Wiener Neustadt 16.05.2003, Filmakademie Wien): LOGOS edition 09 Verlag: LOGOS edition 09, Wien 2003
Der Tod des Sokrates als Thema eines dokumentarischen Musiktheaters. Sprache (Solo, Chor) - Mehrsprachigkeit (sukzessiv, simultan) - Gesang (Solo, Chor).
zum Video »»
|
|
mehr »
|
|
|
|
 |
|